Unser Kontakt


Adresse

Wiesenschwein AG
Sternmattstrasse 3
6005 Luzern

Tel: +41 (0)41 202 12 22

o.hess@wiesenschwein.ch

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    Mehr Informationen zum Wiesenschwein


    Unsere Vision

    Wir von der Wiesenschwein AG haben eine klare Vision: ein skalierbares, vollautomatisiertes…


    Das Wiesenschwein-Team


    Wir sind das Wiesenschwein-Team.


    Oliver Hess

    E-MAIL

    Oli Hess ist der Erfinder, Gründer und CEO der Wiesenschwein AG. Als «Serial Entrepreneur» hat er schon mehrere erfolgreiche Firmen gegründet, viele Projekte und Visionen realisiert. Sein Werdegang zeugt von grossem Enthusiasmus. Er hat ein echtes Gespür für Menschen und dafür, ihre Fähigkeiten in Teams richtig einzusetzen. Oli Hess ist gelernter Offsetdrucker, war Schafhirte, Herdenschutz-Beauftragter des Bundes, Baumhausbauer und Gründer eines grossen Outdoor-Fachgeschäfts. 2009 hat er sich ganz den Schweinen verschrieben – und ihrer artgerechten Haltung. 2012 hat er einen Schweinemast- und Schweinezuchtbetrieb gekauft und bis 2018 selber geführt.


    HANS-JÖRG BRUN

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    Hans-Jörg Brun hat an der HWV Luzern Betriebswirtschaft studiert. Er bringt viel Erfahrung im Bereich Finanzen mit. Bei der Wiesenschwein AG ist er für Finanzen und Administration zuständig.


    Laura Marty

    E-MAIL

    Laura Marty hat an der ETH Zürich Agronomie studiert. Nach einer zunächst internationalen Ausrichtung bei der Bio Suisse/ICB im Bereich der internationalen Zertifizierung von Landwirtschaftsbetrieben und später der Swiss Re Ltd. mit einem Fokus auf Agrarversicherungen und Marktentwicklung in Sub-Sahara Afrika, fokussiert sich Laura nun vermehrt auf die Schweizer Landwirtschaft. Nach einem Sommer auf der Alp hat sie 2018 bei der Wiesenschwein AG begonnen und ist in einer Vielzahl von Projekten in Forschung, Marktentwicklung, Entwicklung der Richtlinien etc. engagiert. Seit 2019 arbeitet Laura Teilzeit für die Wiesenschwein AG und führt daneben zusammen mit ihrem Mann einen Landwirtschaftsbetrieb im Kanton Zug.


    Adrian Iten

    E-MAIL

    Adrian Iten hat an der ETH Zürich Agronomie studiert. Nach dem Studium arbeitete er bei Mutterkuh Schweiz als Verantwortlicher Markenprogramme. Durch einen Wechsel zu Coop in die Funktion als Projektleiter Tierwohl lernte er auch die Seite der Detailhändler·innen kennen. Adrian arbeitet seit September 2020 in einem Teilzeitpensum bei der Wiesenschwein AG und ist zuständig für den Verkauf. Daneben ist er als Landwirt und Vater engagiert.


    Markus Kurmann

    Markus Kurmann hat an der Fachhochschule Technik und Architektur in Horw Elektrotechnik studiert und führt seit 2016 sein eigenes Ingenieur-Büro. Seit Sommer 2019 ist kurmann engineering für die Entwicklung und Instandhaltung der Wiesenschwein-Automation (Hard- sowie Software) zuständig.

    Der Verwaltungsrat


    Bruno Amberg (Bauunternehmer)
    Oliver Hess (Gründer und CEO)
    Mark Imhof (Unternehmer und Raumentwickler)
    Ivo Roos (Unternehmer und Vermögensverwalter)
    Jost Windlin (Rechtsanwalt)

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    Unsere Vision

    Wir von der Wiesenschwein AG haben eine klare Vision: ein skalierbares, vollautomatisiertes…


    Unsere Vision


    «Unser Ziel ist ein Produkt, das gut für alle ist; gut für die Schweine, gut für die Umwelt, gut für die Produzent·innen und gut für die Konsument·innen», das sagt Oliver Hess, Gründer und CEO.

    Es ist unser erklärtes Ziel, möglichst vielen Schweinen national und international ein würdevolles Leben zu ermöglichen.
    Das heisst konkret:

    • Wir wollen Gutes tun und damit erfolgreich sein.
    • Wir revolutionieren unseren Umgang mit den Schweinen.
    • Wir sorgen dafür, dass Schweine ein würdevolles, spannendes, abwechslungsreiches und glückliches Leben haben.
    • Wir sorgen für einen achtsamen und respektvollen Umgang mit den Wiesenschweinen während derer ganzen Lebensdauer, um daraus gesunde, nachhaltige und legitimierbare Lebensmittel entstehen zu lassen.
    • Wir erhöhen die Wertigkeit und somit den Genuss von unserem Schweinefleisch.
    • Wir lösen die damit verbundenen Aufgaben über die ganze Wertschöpfungskette hinweg, gemeinsam mit unseren Partner·innen.
    • Wir schonen Umwelt und Ressourcen bestmöglich.
    • Wir ermöglichen es Landwirtinn·innen, bessere Erträge und eine höhere Arbeitszufriedenheit zu erreichen.
    • Wir arbeiten mit den besten Partner·innen für eine erfolgreiche Vermarktung von Wiesenschweinfleisch zusammen.
    • Wir machen Schweine, Landwirt·innen, Fleischfachkräfte, Retailer und Konsument·innen glücklich und stolz.

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    Unsere Vision

    Wir von der Wiesenschwein AG haben eine klare Vision: ein skalierbares, vollautomatisiertes…


    Leitsystem / Automation


    Ganz einfach –  das Leitsystem lässt sich auf einem Tablet intuitiv steuern.

    Der Landwirt definiert auf dem Wiesenschwein Leitsystem die Länge des Arbeitstages, zum Beispiel kürzere Tage im Winter, längere während den Sommermonaten. Anhand dieser Vorgaben berechnet das Leitsystem die Freilaufzeiten für die verschiedenen Schweinegruppen. Das Reglement der Wiesenschwein AG gibt pro Schweinegruppe eine Mindestdauer für den Auslauf vor. Ausserdem sieht es vor, dass die Schweine so lang wie möglich in den Freiläufen sind. Falls es zu Verzögerungen kommt, korrigiert und optimiert das Leitsystem automatisch.

    Das System organisiert neben dem gesamten Tier-Management auch bald das teilautomatisierte Wägen der Schlachtschweine. Dabei erkennt es auch den gesundheitlichen Zustand der Tiere.

    Bei Problemen wird automatisch eine Benachrichtigung auf das Handy der Landwirt·in geschickt.

    Netflix? Besser: die Wiesenschwein-App. Läuft auf jedem Tablet.

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    Überwachung / Bildalgorithmus


    Die Kameras filmen – und die Schweine geniessen ihren Freilauf und Lebensraum.

    Die Aufnahmen werden von einer Software analysiert, ein Bildalgorithmus erkennt die Schweine. So kann dieses Programm jederzeit Auskunft geben, wo sich die Schweine in ihrem Lebensraum gerade befinden. Diese Bildalgorithmen entwickeln die Ingenieur·innen der Wiesenschwein AG selbst und verbessern sie laufend. In Kombination mit der RFID-UHF-Technologie und Scannern kann der Standort der Schweine eindeutig bestimmt werden.

    Dank der Redundanz dieser Daten wird eine maximale System-Sicherheit erreicht. So öffnet das System die Hubtore für die nächste Gruppe erst dann, wenn auch wirklich alle Tiere der vorherigen Gruppe wieder zurück im Stall sind. Es muss sichergestellt sein, dass sich die Gruppen nicht mischen, sonst sind Rangkämpfe zwischen Schweinen verschiedener Gruppen wahrscheinlich.

    Also, erst wenn Bildalgorithmen und Scanner erkannt haben, dass alle Schweine einer Gruppe wieder im Stall sind, öffnet das System die Hubtore zu Spielplatz und -wiese für die nächste Gruppe.

    Automatisch dank modernster Technologien. Zum Wohl von Tieren und Umwelt.

    Wiesenschweine im Fokus der Bildalgorithmen.

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    Hubtore


    Das System steuert das automatische Öffnen und Schliessen der speziell entwickelten Hubtore.

    Ein zentrales Elemente im Wiesenschwein System sind die die Hubtore. Sie regeln den Zugang zu Spielplatz und -wiese. Wir haben diese Hubtore in Zusammenarbeit mit einem Partner entwickelt, nun werden die Tore in Serie gefertigt.

    Schlaues Tor – das eigens entwickelte Tor öffnet sich automatisch.

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    RFID-UHF-Scanner / Ohrmarken


    Die Signale der RFID-UHF-Ohrmarken sind der "Schlüssel" für die speziell entwickelte Hubtore.

    SCANNER SENDEN SIGNALE. DIESE SIGNALE WERDEN VON DEN RFID-UHF-OHRMARKEN ZURÜCKGEMELDET. SO LASSEN SICH DIE TIERE LOKALISIEREN – UND SOGAR EINDEUTIG IDENTIFIZIEREN.

    Die Scanner sind über den Hubtoren angebracht; sie erkennen die Ohrmarken und sind mit einem von uns entwickelten Algorithmus ausgestattet: Die Scanner registrieren die Bewegungen der Schweine; sie erkennen, ob sich ein Schwein von drinnen nach draussen bewegt oder umgekehrt.

    Das ermöglicht eine lückenlose Dokumentation über das Verhalten und den Standort jedes einzelnen Wiesenschweins. Diese Informationen unterstützen unter anderem das System in der Entscheidung zum Öffnen oder Schliessen der Hubtore. Auch lassen sich die Tiere auf diese Weise teil- oder vollautomatisierte wiegen.

    Mit dieser Technologie, die eine eindeutige Identifikation jedes Wiesenschweins erlaubt, wird es noch viele weitere Möglichkeiten geben, die wir schon bald nutzen werden.

    Ohrmarke mit RFID-UHF-Chip.

    Scanner der Firma Sick erkennen die Signale der Ohrmarken.

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    Der Balkon


    Die Schweine haben ständig Zugang zu einem Balkon an der frischen Luft.

    Der permanente Auslauf ist dafür ausgelegt, dass sich die Schweine ihre Beine vertreten und an die frische Luft kommen. Je nach Jahreszeit und Temperatur wird das gerne genutzt.

    Die Fläche des Balkons ist so berechnet, dass ihn alle Tiere einer Gruppe gleichzeitig betreten können. Die Formel zur Berechnung der Fläche entspricht den Vorgaben gängiger Labels wie Bio Suisse und IP-Suisse. Das heisst, jeder Stall, der von einem dieser Labels zertifiziert ist, kann prinzipiell ein Wiesenschwein-Stall werden.

    Ein Beispiel: Für eine Gruppe von 40 Tieren zu je 60 bis 110 Kilogramm beträgt die Gesamtfläche für Stall und Balkon zusammen 64 Quadratmeter.

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    Die Stall-Automation


    Die Stall-Automation nutzt die Intelligenz der Schweine – dazu modernste Technologie wie, RFID-UHF, Kameras/Bildalgorithmus, Tablets und eigens entwickelte Hubtore.

    Alle Komponenten der Stall-Automation sind miteinander vernetzt und kommunizieren. Gesteuert wird das über eine Software, die wir eigens für die Wiesenschweine entwickeln liessen. Die Software optimiert hinsichtlich dessen, dass die Schweine möglichst viel Zeit im Freilauf haben.

    Dazu holt die Software Informationen ein, trifft Entscheidungen und gibt Befehle; sie berechnet Freilaufzeiten und optimiert sie. Auch auf Verspätungen oder ungeplante Unterbrüche reagiert das Programm eigenständig.

    In Schweinestall sind die Schweine nach Alter zu Gruppen formiert. Jeder Gruppe stehen zwei Freilaufstufen zur Verfügung. Freilaufstufe 1 ist ein Spielplatz, Freilaufstufe 2 eine Wiese- und Waldfläche. Abhängig von der Anzahl Gruppen gibt es mehrere Segmente, also Spielplätze und Weiden, die parallel betrieben werden. Das garantiert den Schweinen genügend Freilauf, auch in grossen Betrieben.

    Für den Freilauf nach Freilaufstufe 1 wird einer Schweinegruppe das Tor zwischen dem Balkon, also dem permanenten Auslauf, und dem Spielplatz automatisch geöffnet. Die Schweine springen nach draussen und spielen, wühlen und rennen.

    Freilaufstufe 2: Wenn es das Wetter erlaubt, öffnet sich das zweite Tor zwischen Spielplatz und Wiese und Wald. Die Tiere haben nun die gesamte Fläche zur freien Verfügung. Scanner, die an den Toren befestigt sind, messen ständig, welches Tier sich wo befindet.

    Sobald die Freilaufdauer zu Ende ist, ertönt eine bestimmte Tonfolge. Die Schweine wissen dadurch: Jetzt geht es zurück in den Stall, da gibt es Futter. Jede Gruppe ist auf eine andere Tonfolge konditioniert.

    Sobald das Leitsystem die Information erhält, dass alle Tiere zurück im Stall sind, schliessen die Tore dieser Gruppe automatisch, die der nächsten öffnen sich.

    Möglich ist das alles dank Bildalgorithmen und Scannern – und intelligenten Tieren.

    Das Hubtor zur Freilaufstufe 1 öffnet sich automatisch.

    Die auf die Tonfolge konditionierte Gruppe geht selbständig zurück in den Stall.

    Die auf eine Tonfolge konditioniert Gruppe verlässt die Freilaufstufe 2 und geht selbstständig zurück in den Stall.

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    Der Spielplatz


    Wiesenschweine teilen sich ihren Spielplatz – mit Suhle und Pool.

    Abwechslungsweise nutzen die Schweinegruppen diese Fläche, toben und spielen hier während ihren aktiven Phasen mehrmals täglich. Der Spielplatz ist bedeutend grösser als der Balkon, er ermöglicht auch den Zugang zur Suhle. Der weiche Untergrund erlaubt richtige Sprints und Stunts. Auch Spielsachen sind vorhanden.

    Dank der gestaffelten Nutzung ist der Spielplatz immer wieder aufs Neue interessant. Für Schlaf- und Ruhephasen, die den grössten Teil des Schweinetages einnehmen, reicht die Fläche von Stall und Balkon.

    Ein Beispiel: Für eine Gruppe von 40 Tieren zu je über 60 Kilogramm beträgt die Fläche des Spielplatzes 85 Quadratmeter. Diese Fläche entspricht einem zusätzlichen Platzangebot von ungefähr 1.3 mal der Fläche von Stall und Balkon.

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